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Anfangs
verwandte Bach die Blütenkonzentrate als potenzierte Einzelmittel in
seltenen Dosen, wie in der klassischen Homöopathie (Bach 1931); später
nach Einführung der "Sonnenmethode" gab Bach Mischungen von
mehreren Blüten. Die meisten Autoren stimmen überein bei der
Bach-Blütentherapie bei Bedarf mehrere Blütenessenzen in einer Mischung zu
verwenden.
Generell gilt, dass man so wenig Blütenessenzen (höchstens 5) wie möglich und so viele wie nötig in einer Mischung verordnen sollte. Sicher ist der Behandlungsverlauf bei der Verordnung weniger Blüten leichter zu überblicken und man findet oft in Fällen mit nur einem indizierten mittel, besonders schnelle und deutliche Besserungen. |
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Bereitung der Einnahmemischung Normalerweise werden je 3 Tropfen der Konzentrate der ausgewählten Bach-Blüten in 30 ml Alkohol-Wasser-Mischung (25% Alkohol, 75% Wasser) als Einnahmemischung bereitet. Statt alkoholischer Lösung ist auch zur Konservierung mit Essig versetztes Wasser als Trägersubstanz möglich, oder pures Wasser, das sich allerdings auch im Kühlschrank nur etwa 1 Woche hält. Das für die Mischung verwandte Wasser, sollte unbehandeltes Leitungswasser sein, oder stilles neutrales Wasser (wie Volvic oder Evian), nicht dagegen chloriertes Leitungswasser, destilliertes Wasser oder Mineralwasser. Wird die Mischung für einen ganz akuten Zustand voraussichtlich nur für Stunden oder 1-2 Tage benötigt, kann man auch 2-4 Tropfen des Konzentrates der benötigten Bach-Blüte in ein Glas Wasser geben, und dieses schluckweise als Einnahmelösung aufbrauchen. Dosierung der Einnahmemischung die Normaldosierung zur Einnahme einer Bach-Blütenmischung ist 3-4 mal pro Tag 2-4 Tropfen, möglichst mehr als 10 Minuten vor den Mahlzeiten (die Blüten werden aber auch bei anderer Einnahme ihre Wirkung entfalten, wenn sie richtig gewählt sind). Da die Bach-Blütentherapie ein sehr individuell auf die einzelne Person zugeschnittenes Verfahren ist, wird der gesund empfindende Patient die für ihn richtige Einnahmeweise immer selbst am besten wissen, und daher sollte das Dosierungsschema des Arztes nur einen Leitfaden bilden, den der Patient jederzeit modifizieren kann. Negative Auswirkungen bei falscher Einnahme sind nicht zu befürchten, da bei zu häufiger Anwendung über einen definierten Zeitraum keine Nebenwirkungen bekannt sind (im Gegensatz zur Homöopathie). In akuten Situationen kann der Patient eine Mischung so oft einnehmen, wie er das Bedürfnis verspürt - auch jede Minute. Allerdings sollte bei sehr kurz wiederholter Einnahme die gewünschte Wirkung bald eintreten (innerhalb 5-10 Minuten) und schnell eine Verlängerung des Einnahmeintervalls ermöglichen. Bereitung der Bach-Blütenessenzen - Sonnen- und Kochmethode Die meisten Bach-Blütenkonzentrate sind nach der sogenannten "Sonnenmethode" hergestellt. Dazu werden die Blüten auf einem Blatt der entsprechenden Pflanze gesammelt, auf die Wasseroberfläche einer Glasschale gegeben und für 3 Stunden in die volle Sonne gestellt. Dieses mit Blütenauszügen angereicherte Wasser wird zu gleichen Teilen mit Brandy versetzt und als Urtinktur aufbewahrt. Pflanzen, die so früh im Jahr blühen, dass die Sonne noch nicht genug Wärme spendet für die Blütenextraktion, werden nach der "Kochmethode" hergestellt und eine halbe Stunde in Wasser gekocht. Der gewonnene Extrakt wird nach Filtration wiederum mit der gleichen Menge Brandy versetzt und als Urtinktur aufbewahrt. Nach der Kochmethode werden folgende Blütenessenzen hergestellt: Cherry Plum, Elm, Aspen, Beech, Chestnut Bud, Hornbeam, Larch, Walnut, Star of Bethlehem, Holly, Crab Apple, Willow, Red Chestnut, Pine, Mustard, Honeysuckle, Sweet Chestnut und Wild Rose. Diese Urtinkturen enthalten bei Pflanzenauszügen ca. 1% Trockenrückstände entsprechend einer 5. Dezimalpotenz der Homöopathie. Eine genaue Herstellungsanweisung ist im britischen homöopathischen Arzneibuch zu finden. Das bei uns erhältliche Bach-Blütenkonzentrat - die "Stockbottle" - enthält eine Verdünnung der entsprechenden Urtinktur mit Brandy. |
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